Für weniger Kosten – und mehr Effizienz:
unsere Energiespartipps.

Sie möchten sich, Ihrem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes tun?
Dann fangen Sie doch einfach gleich damit an.

Raumtemperatur senken

Beim Waschen gilt:

Meist ist der Schmutzgrad der Wäsche so gering, dass ein Vorwaschgang überflüssig ist. Zudem reicht häufig auch eine Waschtemperatur von 30 °C aus – moderne Waschmittel machen es möglich. Verzichten Sie dann auch noch auf einen Wäschetrockner, sparen Sie insgesamt mehrere Hundert Euro im Jahr! Einfach ausprobieren.

Richtig lüften

Heizkosten sparen, ohne zu frieren?

Füllen Sie die Spalten zwischen undichten Fenstern und Rahmen mit einer Gummidichtung und investieren Sie in einen Türluftstopper. Außerdem gilt: Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart bis zu sechs Prozent Heizenergie. Drei Tipps: Durch Teppiche werden Räume wärmer wahrgenommen, Decken wärmen gratis und Bewegung regt die Durchblutung an.

Arbeiten Sie viel am Computer?

Dann sollten Sie – wenn Sie es noch nicht getan haben – vom PC zum Laptop wechseln, der deutlich weniger Energie verbraucht. So sparen Sie bis zu 120 kg CO2 jährlich. Steht das Gerät ebenerdig und ist der Energiesparmodus eingeschaltet, sorgen Sie für eine zusätzliche Ersparnis.

Ganz klar – das Wäschetrocknen an der frischen Luft ist die sparsamste und umweltschonendste Methode.

Wenn das nicht geht und der Trockner herhalten muss, gilt: In einen Trockner mit Energieklasse A (am besten + oder ++) investieren, gleiche Wäschestücke zusammen trocknen, den Trockner nach Herstellerangaben beladen und nach dem Programm das Flusensieb reinigen. So einfach ist das.

Wussten Sie, dass aus einem Gartenschlauch in einer Minute 18 Liter Wasser fließen?

Nutzen Sie statt des kostbaren Trinkwassers Regenwasser, vermeiden Sie den Ausstoß von bis zu fünf Kilogramm CO2 im Jahr. Einfach eine Regentonne aufstellen – am besten mit einem speziellen Regensammler, den Sie ins Fallrohr der Dachrinne einbauen – und das weiche Regenwasser als ideale Bewässerung für Ihre Pflanzen nutzen.

Dauerlüften? Auf keinen Fall.

Durch die gekippten Fenster wird die aufsteigende Warmluft des Heizkörpers ungenutzt nach draußen geführt. Lieber die Fenster ganz öffnen und mindestens dreimal täglich stoßlüften. Lüften Sie im Sommer länger und im Winter kürzer. Unser Vorschlag ist: 5 Min - Dezember bis Februar, 10 Min. - März und November, 15 Min. - April und September, 20 Min. - Mai und Oktober, 30 Min. - Juni bis August

Beim Kochen ist das Sparen ganz einfach:

auf jeden Topf den passenden Deckel, auf jede Herdplatte den passenden Topf. Zudem rechtzeitig zurückdrehen und frühzeitig abschalten, um die Restwärme zu nutzen – und schon sind die Kosten um ein Erhebliches gesenkt.

Fitnessstudios sind der Renner?

Tatsache ist: Jeder kennt jemanden, der eine Mitgliedskarte besitzt und nur selten im Studio antanzt. Heizung, Licht und Fitness-Hightech braucht’s trotzdem – und zwar pro Jahr und Kunde rund 100 Kilogramm CO2 . Also lieber gleich in die richtige Kleidung investieren und die Natur joggend oder walkend schützen. Das tut der Seele doppelt gut und der Geldbeutel freut sich gleich mit.