Heizen und Lüften
Raumtemperatur senken
Heizung runter drehen ist die einfachste Art Energie und damit bares Geld zu sparen: Jedes Grad weniger senkt die Heizkosten um sechs Prozent! Natürlich sollte es trotzdem noch angenehm warm bleiben! Die optimale Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 19 bis 20 Grad und sollte in der Nacht um vier Grad abgesenkt werden. Tiefer sollte die Zimmertemperatur allerdings nicht fallen, sonst kühlen die Wände zu sehr ab.
Oft und richtig lüften
Mehrmals täglich lüften, je nach Nutzungsintensität 3-6 Mal. Das gilt auch dann, wenn man nur morgens und abends anwesend ist, die Wohnung darf dann allerdings nicht ganz auskühlen. Immer nur kurz und kräftig lüften, das heißt Stoßlüften mit weit geöffnetem Fenster- oder Türflügel und dabei die Heizkörperventile schließen! In Herbst und Frühjahr 10-15 Minuten je Lüftung und im Winter bei frostigen Temperaturen maximal 5 Minuten.
Heizkörper entlüften
Luft im Heizungssystem kostet Energie! Deutliches Anzeichen dafür ist, wenn die Heizung "gluckert". Auch wenn die Heizkörper nur schlecht warm werden, kann Luft im Rohrsystem sein. Die Heizkörper entlüften kann jeder selber mit einem Entlüftungsschlüssel aus dem Baumarkt: Aufdrehen und sobald Wasser fließt, Ventil wieder schließen. Eventuell muss dann im Heizungskeller Wasser nachgefüllt werden.
Fenstern und Türen überprüfen
Fenster und Türen müssen dicht sein, sonst geht Heizenergie verloren! Gummidichtungen an Fenstern und Türfugen verhindern, dass die kalte Luft ungehindert eindringen kann. Dichtungen gibt es kostengünstig im Baumarkt. Einen Spalt unter der Tür kann man mit einer Dichtschiene verschließen. Auch die Dämmung der Decken und Wände spart Energie und ist der beste Weg zum sparen. Durch Dämmung geht weniger Wärme verloren und es wird weniger Energie benötigt. Sie verhindert auch, dass sich Feuchtigkeit bildet und Schimmel entsteht. Bei unbeheizten Kellern oder Dachböden reicht es oft schon wenn die Kellerdecke von unten mit Dämmplatten beklebt wird oder der Dachboden mit Dämmung ausgelegt wird. Diese Maßnahmen lassen sich ohne großen Aufwand durchführen. Eine Dämmung der Wände ist jedoch eine größere Sanierungsmaßnahme.


